Kykladen September 2025:
Bildergalerie
(iPhone 13 mini)
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1. Tag: Dienstag, 2. September
Ernte noch Schnittlauch und Habaneros, entsorge den gesamten Müll (Papier, Bio, Kunststoff/Metall und Restmüll), putze die Glaswand im oberen Bad und fahre um 11:48 mit dem 69 und 5/6 (Strecke zum Bahnhof ist noch gesperrt) ins Büro zu SZ und von dort um 12:26 mit dem 63 weiter zum Bahnhof. Das Wetter beginnt sich zu verschlechtern. Die ÖBB schreiben mir, dass die Garnitur getauscht werden musste, wodurch die Sitzplatzreservierungen (habe ich nicht) nicht passen. In Wien, wo es regnet, kommt eine Meldung per E-Mail, dass es auf der Strecke ein Problem gibt: Nicht gut, ich habe weniger als 20 Minuten für die Aufgabe des Gepäcks. Wir sind dann aber doch pünktlich und ich stehe schon bereit um als einer der Ersten auszusteigen. Gehe zuerst irrtülich zum Checkin-Terminal, sehe dann, dass es eigene Terminals für den Gepäckaufkleber gibt, das funktioniert dann - wie die Aufgabe des Gepäcks - ohne Probleme, bekomme das auch sofort per E-Mail zugesandt und in der App angezeigt. Bei der Sicherheitskontrolle versucht der Mann vor mir eine Flasche mit Schnaps durchzuschmuggeln, funktioniert natürlich nicht. Als ich am Gate dann mit SZ telefoniere (Flug wird Verspätung haben), fällt mir ein, dass ich bis auf 35 Euro noch kein Bargeld mit habe, gehe zum Infoschalter: Bankomat gibt es in der Nähe der Duty-Free-Shops, dort hätte ich auch gesucht, hebe 500 Euro ab. Perissa hat sich auch gemeldet, ich werde Zimmer 8 bekommen. Flug hat dann mehr Verspätung als angekündigt, wir heben erst um 18:05 statt um 17:35 ab. Es gibt dann (bis auf eine Mozartkugel und stilles Wasser) keine Gratisverpflegung, das war beim Kanarenflug anders. SantoriniLanden um 21:10 statt um 20:50, muss nicht einmal 2 Minuten auf mein Gepäck warten, der Bus ist aber leider weg, der nächste geht erst um 22:10, der kommt dann fast pünktlich und kostet 2 Euro bis Fira.Ich sehe, dass der Bus nach Perissa schon bereit ist, steige daher als Erster aus und sitze dann sofort im Bus nach Perissa, kostet 2,50. Stelle nur das Gepäck ins Zimmer und gehe ins Dorians und begrüße zuerst den jungen Mitarbeiter, später auch Nikolas. Hole mir im Grandma's einen XXL-Lammgyros (aktuell keine Zustellung ins Dorians, weil zu wenig Personal), im Dorians ist sehr wenig los - wenig Buchungen wegen der Erdbeben? Zahle 10 Euro für 3 Bier und gehe um ca. 00:30 heim, es ist sehr windig, eigentlich schon stürmisch. |
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2. Tag: Mittwoch, 3. September
Weil es sehr warm ist, schalte ich die Klimaanlage ein, die leuchtet dann aber so hell, dass ich mir die Schlafmaske holen muss, um 3 ist mir dann zu kalt, drehe die Klimaanlage wieder ab. Stehe knapp vor 8 auf, nach dem Duschen schreibe ich den gestrigen Tagesbericht und geh um 9 schauen, wann der Bus geht: Nur selten, sehr wenig los, auch hier scheinen nur wenige Zimmer besetzt zu sein. Gehe dann hinunter, treffe Irini und Irineos, den jungen Spyros und das Baby Kristina. Spyros sen. hat leider wieder Krebs, aber sie konnten ihn an der Ausbreitung verhindern und haben nun Schmerzmittel gefunden, mit denen er wieder einigermaßen normal leben kann. Ich gehe eine kleine Runde - es ist wenig los, im August sollen viele Lokale schon um 9 geschlossen haben: Zuerst keine Gäste, dann kein Personal. Bus kommt dann ziemlich pünktlich um 10:20, gehe hinauf zu MATI: Einige neue Fische, alles teurer. Fahre um 12 in den Hafen, Bus bleibt vorne beim Kreisverkehr stehen, kaufe um 31,50 ein Ticket mit der Blue Star Delos und sitze alleine im Verbindungsdeck in der Sonne. NaxosAnlegen im starken Wind dann nicht ganz einfach, Yorgo wartet, hat aber noch 4 andere Kunden und fragt, ob es mir etwas ausmacht zu Fuß zu gehen - wenn er die Reisetasche mitnimmt kein Problem.Bekomme Zimmer 10, nicht renoviert, insofern schon ein ziemlicher Preissprung, Nescafé Frappé soll ich jeden Tag trinken kommen. Gehe zuerst Mineralwasser und dann Bier kaufen, den ersten Gordon's Space in Aludose kaufe ich auch. Gehe zum Strand von Ag. Georgios, dort wird gebaut, trinke noch einen GS und schau zum Barabbas, gibt aber nichts, was mich heute reizen würde, gehe daher ins Maro, wo ich Pech hab: Alle Plätze im Freien sind gerade frisch besetzt und alle lassen sich Zeit. Muss ½ Stunde warten, esse dann Saganaki und Pastitio, der Kellner weiss noch, dass ich ζ Pils trinke, 2 muss ich zahlen, das 3. geht aufs Haus. Schau dann noch in die Altstadt: Sehr viel los, hol mir noch 2 kleine Amstel-Radler, telefoniere noch fast 1 Stunde mit RS. Schreibe zu Hause den Tagesbericht, trinke noch ein kleines Bier. |
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3. Tag: Donnerstag, 4. September
Gut geschlafen, stehe knapp vor 8 auf, gehe um 08:25 sehr entspannt los, hab mit der rechten Wade ein Problem (schon in Perissa Krämpfe), bin aber um 09:25 in der Bucht, wo auch 2 Dreimaster liegen. Es gibt eine kleine Zentralwolke und am Vormittag ist es windig. Die Sonnenschirme sind wieder gewachsen, sind dann ab Mittag mehr Leute als ich im September je gesehen hab, wird ein sehr angenehmer Tag, Wassertemperatur passt auch. Ich bleibe bis 6, bin damit bei weitem nicht der letzte Strandbesucher, gehe wieder entspannt zurück und nach dem Duschen über das Barabbas ins Boulamatsis, wo ich Lauchstrudel und Ziege esse. Mit Wein dann doch 34 Euro, die Preise hier ziehen an. Hole mir noch einen Mojito und Erdnüsse, setzte mich vor das Maro, sage aber, dass ich nur 1 Bier trinken will: Kein Problem. Als ich dann zahlen will: Nein, geht aufs Haus. Bin um 22 Uhr im Zimmer, da hat früher der Wecker geläutet, dass es Zeit zum Fortgehen ist. |
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4. Tag: Freitag, 5. September
In der Nacht oft aufgewacht, gut, dass das Mineralwasser wenig Kohlensäure hat, sonst hätte ich sicher Reflux bekommen. Bearbeite einen Teil der E-Mails, mach mich erst um 08:45 für den Strand bereit. Gehe entspannt um 09:05 los und bin nach exakt 1 Stunde am Strand, wo mein Platz schon belegt ist. Ab ca. 13 Uhr wieder sehr viel los, auch viele Griechen, nächste Woche beginnt hier wieder die Schule. Hole mir gegen 16 Uhr ein Bier und ein Mineralwasser, weiter oben (im Ort) ist noch mehr los. Als ich zum Strand zurück komme, taucht die erste (harmlose) Wolke auf, gestern (im Wind) hatte ich die Sonne ja unterschätzt, wenn ich heuer nicht schon so braun wäre … Bleibe bis 18:15, nehme den oberen Weg: Es gibt kaum Kaktusfeigen. ich geh nach dem Duschen zum großen Supermarkt (riesige Nektarinen) und dann zum Barabbas, wieder kein Oktopuseintopf, gehe daher ins Maro und bestelle Ntakos und gebackene Aubergine, beides so riesige Portionen, dass ich keine Chance hab das aufzuessen. Packe einen Großteil des Brotsalats ein, von den Auberginen esse ich zumindest die Hälfte, das 2. Bier ging wieder aufs Haus. Bin schon um 22 Uhr zu Hause, versuche auf Joyn etwas zu schauen, falle aber dauernd aus dem VPN, im TV gibt es auch nichts, gehe bald schlafen. |
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5. Tag: Samstag, 6. September
In der Nacht heute nach kaltem Mineralwasser doch Reflux, da muss ich aufpassen. Stehe schon um 07:40 auf, schreibe zuerst am Bericht (nun lokal, weil VPN noch immer dauernd abbricht, das werde ich auch in Zukunft so machen: lokal schreiben und wenn ich eine gute Internetverbindung und somit VPN habe, per FTP hochladen) und schau dann, ob ich ein paar Mails bearbeiten kann. Gehe gegen ¾ 9 los, diesmal am Wasser entlang, die Küstenlinie hat sich stark verändert, brauche wieder fast exakt 1 Stunde, es ist noch wenig los, habe alle Zeitschriften gelesen und beginne mit dem 2. Blackstone-Roman am Kindle, es ist (nicht lange) leicht bewölkt und (den ganzen Tag) windig. Ich bleibe bis 18 Uhr und gehe wieder am Wasser entlang zurück, wo ich gleich einen Teil des restlichen Dakos mit etwas Rosé-Wein zu mir nehme, dann wasche ich meine T-Shirts. Gehe erst relativ spät ins Boulamatsis, bekomme gleich einen Tisch, da es keine Galeos gibt, esse ich fritierte Kalamari mit Chips und Tzatziki, hol mir dann noch 1 Bier und gehe durch die Old Market Street bis hinter die Altstadt und esse dann noch einen Gyros in dem Lokal, in dem es früher die Zitronenlimonade gab - mit Manolis hab ich jetzt schon länger keinen Kontakt mehr. |
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6. Tag: Sonntag, 7. September
Immer wieder aufgewacht, mal (mit Klima) zu kalt, dann (ohne) wieder zu warm. Geh um ca. 9 los, zuerst auf der Straße, dann am Wasser entlang, wieder ziemlich genau 1 Stunde. Stärkerer Wind, wolkenlos, kaum Leute am Strand (das ändert sich immer erst am Nachmittag). Um 14:05 werden ein paar Leute wieder von Flut und Wellen überrascht, es gibt schon einen Grund, warum die vermeintlich besten Plätze frei bleiben (gilt auch für Teneriffa). Um ca. 15 Uhr gehe ich einmal den gesamten Strandabschnitt ab, je weiter weg vom Ort, umso ruhiger. Bleibe bis 18 Uhr, geh am Wasser entlang zurück. Geh um ca. 20 Uhr los: Weil es ziemlich kühl ist, sitze ich heute im Maro drinnen, Lamm ist bis auch Lammkoteletts leider aus (und die sind dann eher zäh), die Portion Tyrokefteri ist riesig, das 2. Bier (eigentlich das 3.) geht wieder aufs Haus. Drehe eine Runde in der Altstadt und da fällt mir ein, dass ich das "Warte-Bier" nicht bezahlt hab, geh ins Maro und sage es Antonis, der sagt, dass das auch aufs Haus geht, aber er freut sich sichtlich, dass ich extra gekommen bin um das zu zahlen. Bin um 21:45 zurück, Yorgos sitzt wie fast immer vor der Rezeption, ich muss versuchen später zu essen. |
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7. Tag: Montag, 8. September
Stehe um 8 Uhr auf, checke die E-Mails und gehe schon um 08:35 los, wieder am Wasser entlang: Relativ kühler, starker Wind, aber nur die Zentralwolke. Am Nachmittag lässt der Wind nach, gelbe statt roter Flagge, gehe um 14:05 ins Meer und dann bis 14:40 den Strand entlang. Netzwerk ist total überlastet: Anrufe brechen ab, dafür werden Fehlanrufe hergestellt und Signalmeldungen werden erst nach Stunden angezeigt. Bleibe bis 18 Uhr, gehe am Wasser zurück und nach dem Duschen einkaufen, direkt vor mir sperrt die Tür des Supermarkts um 19:30 zu, sie brauchen ca. ¼ Stunde, bis sie wieder auf geht. Schaue bis 21:40 bei Joyn einen Teil eines Films, gehe dann ins Meze2 und esse Orzo mit Meeresfrüchten und Oktopusfaschiertes, dazu Alpha-Bier mit Meersalz. Kostet mit Trinkgeld 38, dann um 2 Euro noch ein kleines Nisos-Pils, das sehr gut schmeckt. Bin um 23:10 im Zimmer, schaue den Rest des Films, irgendwann höre ich einen lauten Rumpler, denke, es war eine starke Windbö, gehe um 1 schlafen. |
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8. Tag: Dienstag, 9. September
Bin schon um 07:20 munter, gut geschlafen, meine Schwester fragt, ob ich vom Erdbeben vor Euböa etwas bemerkt hab - vielleicht dieser Rumpler in der Nacht. Internet wieder sehr zäh … Bin um ca. ¾ 10 am Strand, es ist windig, heute aber komplett wolkenlos, keine Spur der Zentralwolke, gehe schon um 11 zum ersten Mal ins Wasser, dann den Strand auf und ab und um 14:15 mache ich das noch einmal. Das Wasser hab ich heute schon ausgetrunken, Eiswürfel gibt es noch, überlege einen Donut zu kaufen, aber verpasse dann den Verkäufer, der sogar auf Google-Maps angezeigt wird. Ganz unten ist wie immer alles voller Italiener und dort liegen heute auch 6 Katamarane und 4 normale Yachten. Der Wind nimmt am Nachmittag ab, es wird ziemlich warm und ich bin wirklich schon sehr braun - es gibt aber einige, die noch viel dunkler sind. Bleibe diesmal bis 18:40, mache dann frische Eiswürfel, schau einen Film und gehe anschließend ins Maro, wo ich Tzatziki und Lamm esse: Das Lamm hätte ich früher unmöglich essen können: sehr fett. Da es heute schon wieder ein Gratisbier gibt, gebe ich 5 Euro Trinkgeld (das hier auf der Rechnung immer extra ausgewiesen wird), bin um 23:15 zu Hause. |
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9. Tag: Mittwoch, 10. September
Geh um 9 los, viel weniger Wind, bin um 09:55 am Strand, wo es ab Mittag sehr voll wird. Wind lässt weiter nach, es wird sehr warm, gehe mehrmals ins Wasser. Bleibe nur bis ca. 5, da ich mich heute mit Jacques zum Essen im Barabbas treffe. Kaufe am Heimweg noch Mineralwasser (und 1 Gordon's Space), bin ca. um 6 im Zimmer. Aufladen der elektronischen Geräte heuer ohne Probleme, nehme an, dass es am Adapter lag, den mir HSch als Ersatz für meinen gekauft hat, den er in Costa Rica liegen ließ. Erfahre dann, dass Jacques heute Geburtstag hat, lade ihn dann natürlich ein, für 5 Mamos, 1 Oktopussalat (meiner ist sicher besser), 1 gegrillter Tintenfisch und 1 Portion Fleischbällchen zahle ich mit Trinkgeld dann 60 Euro, bin um 21:30 im Zimmer, schau wieder einen Film über Joyn, die letzte ¼ Stunde wird mühsam, weil die VPN-Verbindung dauernd abreisst. |
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10. Tag: Donnerstag, 11. September
Wieder komplett wolkenlos, bin schon vor 10 am Strand, fast windstill, ab Mittag noch mehr los, es wird sehr heiss, gehe daher wieder mehrmals ins Wasser und den Strand auf und ab. Bleibe bis 18:30, meine Wohnung in Graz wurde nun fertig ausgemalt, unteres Bad wurde ja auch neu (teil-)verfliest: Bereit zum Verkauf! Bearbeite meine E-Mails, schreibe den Bericht, dann werde ich wieder einen Film schauen und dann ins Boulamatsis gehen. Esse wieder einen Strudel, werde gefragt, ob Rand- oder Mittelstück (ist dann leider etwas fad), danach ein gutes Papoutzakia mit ½ Liter Rosé-Wein und 1 Glas Ouzo und 10 % Trinkgeld zahle ich 32 Euro, dann hol ich mit noch ein Nisos, das Pils der Kykladen. In der Stadt ist um 11 noch viel los, im Maro nichts mehr, Nachsaison, bin um 23:20 zu Hause, schau noch einen Teil eines Films, bis ich zu müde werde. |
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11. Tag: Freitag, 12. September
Bin schon um 09:35 am Strand, sehe dass sich in der Ladebuchse des iPhones ein Sandkorn verfangen hat, das könnte blöd werden. Neben mir liegen wieder die Süddeutschen (Bayern? Schwaben?), die schon im Vorjahr hier waren und wie in Zeitlupe reden, die werden sicher nie einen Herzinfarkt bekommen. Heute ist es wieder etwas windiger, aber (hier sowieso) nicht schlimm, kaufe beim Strandspaziergang einen Donut, kostet heuer 3,50. Am Nachmittag lässt der Wind dann nach, es wird sehr warm, ich trinke über 2 Liter Mineralwasser, bleibe bis ca. 6.
Gehe nach dem Duschen zu Margaritis, dem Goldschmied,
bei dem ich einmal einen Schlüsselanhänger gekauft
und später dann das Naxos-Auge ersetzen hab lassen. Kaufe mir ein Nisos und geh nach Hause um zu testen, ob das Laden wieder funktioniert: Ja, aber mit leichtem Wackelkontakt bzw. nur von einer Seite.
Treffe Yorgo und seinen Vater, der mir das Lokal
Filarakia in der Seitengasse hinter der Schule bzw.
vorm Supermarkt an der Hauptstraße empfiehlt: Trinke im Hafen noch ein Nisos und treffe am Heimweg auf Antonis, der will aber nichts trinken, bin daher um 23:20 im Zimmer, schaue auf Joyn noch einen Teil eines Films. |
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12. Tag: Samstag, 13. September
Bin um 09:55 am Strand, mein Platz ist belegt, lege mich etwas weiter neben ein Handtuch - oh nein, die Zeitlupen-Deutschen, ich packe nach 5 Minuten wieder zusammen und geh auf die andere Seite des Turms der Rettungsschwimmer, auf der Seite war ich früher meist (näher an der Dusche). Nach wenigen Minuten tauchen hier auch 3 Deutsche auf und dann noch ein junges Pärchen - jetzt werden die anderen Nationen immer weniger und die Nachsaison (mit Deutschen und Österreichern) beginnt, es sind aber auch (Wochenende) viele Griechen am Strand. Am Nachmittag nimmt der Wind dann zu, es bleibt aber weiterhin völlig wolkenlos, nur ist es etwas diesig. Am Rückweg kaufe ich noch Mineralwasser, schau dann wieder einen Teil eines Films, geh um 20:45 ins Maro, wo ich zufällig gleich einen Tisch bekomme. Esse eine kleine Portion Griechischen Salat (5 Euro, groß genug) und Oktopus in Weinsauce, das 2. Eza geht wieder aufs Haus. Mit Trinkgeld zahle ich 30 Euro, der Oktopus kostet 17. Will zum Tor hinaus, ist aber zu feucht, drehe daher nur eine Runde in der Altstadt, die Renovierungen schreiten voran, bin um 22:35 im Zimmer, schau den Rest des Films. |
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13. Tag: Sonntag, 14. September
Wache um ca. ½ 6 auf: Kein Strom im ganzen Haus, bin zu faul um zum Sicherungskasten im Erdgeschoß zu gehen, gegen 7 kommt der Strom dann wieder, stehe (wie fast immer) um 8 auf, schreibe den gestrigen Tagesbericht. Deutlich mehr (kühler) Wind, erstmals auch bewölkt, bin um 09:40 am Strand (heute auf der Straße gegangen): Es ist heute noch gar nichts los, bin fast allein. Paros liegt ab 11 in der Sonne, hier dauert es bis 12, erst dann wird es auch warm, davor hab ich sogar das T-Shirt wieder angezogen. Es kommen heute deutlich weniger Leute an den Strand und von denen gehen nur wenige ins Wasser - ich auch nicht, obwohl es ab 15 Uhr wieder nahezu wolkenlos ist, ich hab heute viel zu viel Wasser mit und creme mich aufgrund der Temperaturen nicht ein: Obwohl ich schon sehr braun bin, sehe ich dann die Rötung. Schaue wieder etwas auf Joyn und geh ins Boulamatsis, wo ich eine große Portion Chorta, gefolgt von einem sehr guten Moussaka esse, dazu diesmal ½ Liter Rotwein. Trinkgeld verweigern sie wieder, also 25,00. Auf der Promenade ist viel weniger los, hole mir noch 2 Nisos, bin um 23:30 im Zimmer, werde noch etwas auf Joyn schauen. |
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14. Tag: Montag, 15. September
Fast durchgeschlafen, bin dann schon um 09:20 am Strand, sehr windig, aber fast wolkenlos, kaum Leute. Ein Paar Socken bin ich schon durchgelaufen, durch den Sand in den Schuhen wird es nicht das einzige bleiben. Im Gesicht verwende ich weiter die Sonnencreme von Sun Kiss mit LSF 20, am (schon sehr braunen) Körper nun ein Öl von Caribbean Bronze mit LSF 15.
Gehe erst um 14:00 ins Wasser und dann den Strand hinunter
(schon wenig los) und dann hinauf nach Prokopios, wo noch
mehr los ist, aber kein Vergleich zur Vorwoche. Kaufe mir
um 4,50 einen Zwischen 16 und 17 Uhr leicht bewölkt, trinke heute fast das ganze Wasser (eine 1,5-Liter-Flasche und das in der Thermosflasche), keine Ahnung, wie ich das früher ganz ohne ausgehalten hab. Am Heimweg kaufe ich dann Rasierschaum, 1 Nektarine, 1 Pfirsich und 8 kleine Fix. Das iPad lädt keine E-Mails mehr - checke, ob es ein Update gibt: Ja, dauert dann ziemlich lange das zu installieren, beim iPhone geht es danach sehr schnell. Die E-Mails werden dann wieder geladen, Probleme mit einem RSS-Feed der TU Graz behebe ich gleich. Gehe ins Filarakia, bestelle Tzatziki und Marida und Gefüllte Tomaten und ein Mamos, werde gefragt, ob es ok ist, wenn es 1 Tomate und 1 Paprika ist: Ja, genau so will ich es.
Die recht kleine Portion Tzatziki (kostet aber auch nur
4 Euro) kommt sofort, auf die kleinen Fische muss ich
fast 30 Minuten warten, sind dann aber sehr gut. |
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15. Tag: Dienstag, 16. September
Gut geschlafen, steh aber schon um 07:30 auf, schreibe den Tagesbericht von gestern fertig und checke meine E-Mails, Verbindung ist heute sehr zäh. Bin um 09:20 am Strand, völlig wolkenlos, aber ziemlich starker Wind, der sich erst am Nachmittag etwas beruhigt. Hab am rechten großen Zeh schon länger eine Blase, nun am linken eine gewaltige - ich vermute, dass die Socken, die ich gestern am Abend getragen habe, zu glatt sind, mit denen habe ich in den Schuhen keinen Halt. Gehe erst um 14:15 ins Wasser und dann den Strand auf und ab: Es werden nun immer mehr Deutsche, nicht nur prozentuell. Sehe dann, dass es für das iPhone und das iPad ein Update auf iOS 26 geben würde, aber damit warte ich vielleicht doch, bis ich wieder zu Hause bin. Nach dem Rest des Films und einem weiteren gehe ich um ca. ½ 10 ins Maro. Lamm und Ziege sind leider aus, bestelle daher Skordalia und den Maro-Burger, den ich schon einmal gegessen hab, ist zu viel, bekomme 2 Eza aufs Haus, geb dafür 6 Euro Trinkgeld, Antonis hat sich - kurz bevor ich zahle - hinten hinaus geschlichen, bin um 23:15 im Zimmer. |
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16. Tag: Mittwoch, 17. September
Stehe schon um 07:30 auf, will meine E-Mails bearbeiten, nur hat das WLAN keine Internetverbindung. Etwas später geht es dann (zäh) doch, bin um 8 fertig und um 09:35 am Strand. Heute ist es fast windstill, wieder komplett wolkenlos, bis ca. 12 sehr wenig Leute am Strand, dann - wie im Vorjahr - überraschend viele: Wie jedes Jahr nun aber eben immer mehr Deutsche und Österreicher, einige kenne ich von Vorjahren, einige grüßen mich auch. Paros ist extrem klar zu sehen, jedes einzelne Haus an der Südostküste - vielleicht sollte ich da auch wieder einmal hin und nach Ios auch. Gehe um 11:45 ins Wasser und spaziere dann wieder den Strand hinauf und hinunter, es ist sehr warm. Der Rettungsschwimmer sagt dann auch, dass es morgen sehr windig werden soll, ab dem Wochenende sollte der Wind dann aber aufhören. Packe ab 18:05 zusammen, im Zimmer mache ich dann gleich frische Eiswürfel. Will einen Film schauen, VPN bricht aber dauernd ab. Geht dann doch, schau einen Krimi, der in Graz spielt, in einem Nachbarhaus gibt es eine laute Party. Um ¾ 9 bricht dann die VPN-Verbindung wieder dauernd ab, ich geh ins Boulamatsis und esse dort (relativ teure) Gefüllte Weinblätter und wieder Ziege mit Orzo, auf den 2. ½ Liter Rosé-Wein werde ich eingeladen, dafür schaffe ich es diesmal Trinkgeld geben zu können und zahle 32. Gehe zum Tor hinaus, nur 3 Leute außer mir. Der Supermarkt hat schon zu, in eine Bar will ich nicht, bin fast exakt um 23:00 im Zimmer, werde noch versuchen den Krimi fertig zu schauen. |
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17. Tag: Donnerstag, 18. September
In der Nacht kalt, aber dann bis zum Strand nicht mehr Wind als bisher, dort bläst es dann aber ganz ordentlich, bin um 09:20 noch fast alleine, wohl auch, weil es relativ stark bewölkt ist. Ab 10:45 wieder fast wolkenlos und auch der Wind hat nachgelassen, meine Mutter gratuliert mir zum Namenstag (auf den ich wieder einmal vergessen hab). Wind lässt weiter nach, aber ab ca. 3 frischt er wieder ordentlich auf, das SUP der Rettungsschwimmer fliegt durch die Luft und später dann nochmals, dabei trifft es mich am Knie - am Kopf hätte das ordentlich weh getan. Da der Wind nicht nachlässt, beginne ich knapp nach 5 zusammen zu packen, am Stadtstrand ist das doch schon ein sehr heftiger Wind. Kaufe Mineralwasser und geh dann zum Sonnenuntergang in den Sandsturm am Stadtstrand und am Weg zum Barabbas sehe ich, dass das Oasis Rabbit-Stifado hat, hab ich schon länger nicht mehr gegessen, Melitzanosalata haben sie auch (den gab es früher zusammen mit Tyrokefteri beim Lidl, jetzt hat er bei den griechischen Wochen nur mehr Tzatziki). Zusammen mit einem großen Nisos und ca. 10 % Trinkgeld zahle ich 30 Euro. Hole mir im Hafen noch ein kleines Nisos, aber dort stürmt es richtig, mach mich auf den Heimweg, doch hinter dem Maro überlege ich noch, dass das Oliven- bzw. Käsegeschäft heute noch offen sein könnte und geh zurück und kaufe Oliven und Käse, bin um ca. 9 im Zimmer. VPN scheint zu funktionieren, werde den Krimi fertig schauen, wird aber wieder anstrengend, weil VPN schon nach kurzer Zeit doch immer wieder abbricht. |
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18. Tag: Freitag, 19. September
Nur 2x aufgewacht, anscheinend stabiles VPN, d.h. alle E-Mails sind da, einige beantworte ich, RSS-Feed-Problem schau ich mir an. Aber leider ist die WLAN-Verbindung wieder so schlecht, dass das VPN wieder sehr instabil ist. Gehe erst knapp nach 9 los, es ist wirklich stürmisch, bin fast alleine am Strand, es reisst mir den gerade aufgeblasenen Kopfpolster aus der Hand, ich kann ihn im seichten Wasser noch erwischen. Der Bauch schält sich - das überrascht mich, normalerweise beginnt das wenige Tage vor Urlaubsende, egal, wie lange der Urlaub dauert. Mittags scheint der Wind etwas nachzulassen, gehe nach 2 ins Wasser und dann den Strand hinunter und hinauf: In Prokopios sind die Liegen noch gut belegt, der Rest vom Strand ist fast leer und der Vermieter neben mir beginnt die Liegen und die Schirme abzubauen, d.h. nun beginnt wirklich die Nachsaison, die Lokale sind auch nur mehr um 8 richtig voll, um 10 bekommt man ohne Probleme einen Platz. Beginne mit dem 8. und (vorerst?) letzten der Blackstone-Romane, die zur Zeit des 100jährigen Krieges spielen. Da es im Wind ab ca. 16:30 kühl wird, packe ich knapp nach 5 zusammen, am Stadtstrand ist es wieder ziemlich stürmisch. Gehe gegen 9 ins Maro, ziemlich kühl (22 Grad und windig), vom Lamm gibt es wieder nur mehr Koteletts und Ziege ist immer aus, esse Tyrokefteri und Bratwürstel, die Pommes sind fettig. Das 2. Bier geht (natürlich) aufs Haus, als Nachtisch gibt es etwas, was mich an (guten) Kaiserschmarrn erinnert, zahle mit 3 Euro Trinkgeld 25,00 und bin um 22:00 im Zimmer. |
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19. Tag: Samstag, 20. September
Bin knapp vor ½ 10 am Strand, sehr windig. In Graz ist es dieses Wochenende deutlich wärmer als hier, hier lässt der Wind zwar mittags etwas nach und dann ist es gleich viel wärmer, aber gegen 4 nimmt er wieder zu, bleibe daher wieder nur bis ca. 5, am Heimweg sehe ich die Zentralwolke. Jacques schickt mir dann noch 3 weitere Bücher von Dan Brown, ich schaffe es aber 1 Stunde lang nicht diese vom iPad an meine kindle.com-Adresse weiter zu leiten: VPN bricht dauernd ab, ohne VPN scheint auch der SMTP-Server von outlook.com nicht erreichbar zu sein, schicke die Bücher per AirDrop aufs iPhone, von dort funktioniert es auch nicht, die Ports scheinen nun gesperrt zu sein, sende sie dann im Endeffekt mit OWA, das funktioniert. Esse im fast leeren Boulamatsis Artischokenherzen mit Erbsen, Karotten und Erdäpfeln, danach geschmorte Aubergine mit Zwiebeln und Erdäpfeln. Mit ½ Liter Wein und 10 Prozent Trinkgeld kostet das 28 Euro, bin nun völlig allein im Lokal. Deutlich weniger Wind im Hafen, nur mehr relativ wenig los für Wochenende, der Chef vom Boulamatsis hat gemeint, dass im Sommer viele Leute da waren, dass aber jeder wenig Geld ausgibt, in der Vor- und Nachsaison gibt der einzelne Gast mehr aus. Bin etwas nach 11 im Zimmer, Internet wieder sehr zäh. |
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20. Tag: Sonntag, 21. September
Da das WLAN heute sehr zäh ist, ich aber schon um 07:30 aufgestanden bin, geh ich schon vor 8 los und bin schon vor 9 am Strand, weniger Wind, aber weit weg von windstill. Um 09:05 kommen die Deutschen um ihren Sandplatz zu reservieren und um 11:45 tauchen die Steirer mit ihren Sonnenliegen auf, die waren jetzt ein paar Tage inselhüpfen. Heute sind viele Griechen am Strand, aber man hört immer mehr österreichische Dialekte neben den Bundesdeutschen. Gehe am frühen Nachmittag ins Wasser und dann - auch zum Trocknen der Badehose - wieder den Strand auf und ab: Ziemlich viel los (zumindest oben, wobei ich mit „oben“ den südlichen Teil, also beim Ort Prokopios, meine). Bin um 16:35 mit dem aktuell letzten Blackstone-Roman fertig, beginne mit einem Langdon-Roman von Dan Brown: Das verlorene Symbol. Die beiden ersten (Illuminati und Sakrileg) kenne ich (zumindest aus den Filmen). Als ich gegen 6 zusammenpacke, spricht mich der Rettungsschwimmer an, ihm ist aufgefallen, dass ich schon lange hier bin, am Dienstag soll das Wetter perfekt werden. WLAN und VPN heute sehr stabil - das hab ich wohl verschrieen. Maro voll, bekomme Bier aufs Haus auf die Straße, muss aber keine 3 Minuten warten. Bestelle den Griechischen Salat - Kellner meint, dass der kleine reicht, und dann gebratenes Schweinefleisch, das würde aber 20 Minuten dauern. Das akzeptiere ich - und es ist dann viel zu viel, gebe wieder ca. 5 Euro Trinkgeld und bin um ca. 11 im Zimmer. Internetverbindung nun ganz ok, kann daher einen Teil von „John Wick - Kapitel 4“ schauen, bis mir dabei die Augen zufallen. |
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21. Tag: Montag, 22. September
Auch am Morgen gute Verbindung, sind aber noch kaum neue E-Mails da. Werde heute das Ticket kaufen und Geld abheben. Es ist leicht bewölkt, die Schuhe, die ich gestern gewaschen hab, sind noch feucht. Bin um 08:55 am Strand, mehr Wind als erhofft, noch fast gar keine Leute, der Sand ist noch feucht: Sommerende, in Österreich soll es ab morgen kalt und regnerisch werden. Ein Brite ist dann überrascht - schon fast entsetzt - als er die vielen FKKler entdeckt. Mittags lässt der Wind nach, gehe ins Meer und dann - wie immer - den Strand auf und ab, Haut spannt, in Zukunft kein Öl mehr, nur mehr Sonnenmilch. Der Rettungsschwimmer erzählt, dass vor 2 Tagen in Plaka eine Holländer mit einem Defibrilator reanimiert werden musste: Herzanfall. Am Nachmittag macht sich mein Iliosakralgelenk bemerkbar, mache Dehnungsübungen, hilft aber nicht. Ab ca. ½ 6 wieder kühler Wind, am Heimweg hebe ich 1.000 Euro für das Zimmer ab, im Zimmer gibt es dann pikante Kipferl. Kaufe zuerst das Ticket und dann ein paar Sachen im Naxos-Kitron-Shop, im Boulamatsis will ich zuerst gefüllte Zucchini bestellen, da sagt mir der kochende Chef, dass es heute Ziege in Lemonsauce gibt - muss ich probieren, nehme (wegen Sauce) Reis dazu: Gute Entscheidung. Verabschiede mich, bekomme eine kleine Flasche mit einem griechischen Aperitiv, sie wünschen mir schöne Urlaube im Winter, kennen mich ja. Hol mir noch ein Nisos im Supermarkt im Hafen (Hafen-WLAN ohne Passwort ist sehr gut) und bin um ca. ¼ nach 10 im Zimmer, noch immer arge Rückenschmerzen, im Liegen geht es, werde den Wick-Film fertig schauen. |
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22. Tag: Dienstag, 23. September
Gehe zur Rezeption, gebe bekannt, dass ich morgen abreisen werde und bekomme meinen geeisten Café, den (guten) Standardkuchen und sehr guten, selbstgemachten Milchreis. Kaum Wind, kaum Wellen, geh den ganzen Weg am Wasser entlang, bin um ca. Viertel nach 9 an meinem Platz, es ist fast windstill, schon jetzt sehr warm, (noch) fast keine Leute. Die beiden Steirer kommen um 10:45, bleiben nicht allzu lange, die Deutschen, mit denen die Steirerin Hochdeutsch spricht (er bleibt immer im Dialekt), kommen auch heute nicht. Gehe knapp nach 12 ins Wasser und dann den Strand entlang, heiss heute, aber gerade genug Wind, dass man nicht schwitzt. Mit Dehnungsübungen werden die Rückenschmerzen etwas besser. Irini meldet sich: Sie sind schon ins Winterhaus nach Emporio gezogen, Irineos wird mich abholen und sie wird täglich jemanden (wieder die Tante?) zum Putzen bringen.
Dann meldet sich auch Sue: Weiter ein perfekter Nachmittag, bin mit dem ersten Dan Brown fertig, bleibe bis 6 und als ich mir den 2. Schuh anziehe, schiesst mir wieder der Schmerz in den Rücken, den gesamten Rückweg versuche ich mich zu massieren.
Gehe erst um 10 ins Maro, an der Rezeption treffe ich noch
Vaggelis und verabschiede mich. Bestelle später bei einem anderen Kellner noch ein Bier, da kommt die Rechnung dann schon. Rede dann bis nach Mitternacht mit Kali, bis sie sagt, dass sie jetzt doch beim Zusammenräumen helfen muss, trinke daher aus und sage dann, dass ich zahlen möchte - sie ruft Antonis und sagt mir dann, dass alles aufs Haus geht: Essen und Getränke. Verabschiede mich von ihr und dann ganz herzlich von Antonis, bin um 00:20 im Zimmer, wo ich mich mit Voltaren behandle. |
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23. Tag: Mittwoch, 24. September
Die Bankomatbehebung erscheint erst heute im Konto und hat diesmal nichts gekostet. Versuche weiter zu dehnen, stehe daher erst gegen ¾ 9 auf um zu packen. Gehe um 09:05 zur Rezeption, da gibt es sogar einen Mitarbeiter. Bekomme Plundergebäck und meinen geeisten Café - und dann eine Überraschung beim Zahlen: 840, also 40 statt 50 am Tag, zahle 850, sage das Wechselgeld bitte für die Putzfrau. Im Vorjahr hab ich 35 gezahlt, dass es heuer 40 sind, ist völlig in Ordnung. Gehe um 09:35 zum Strand von Ag. Georgios: Windstill, schon sehr warm, keine Wellen, heute sicher perfekt in Prokopios, aber leider soll es am Wochenende wieder windig werden, was in Perissa unangenehmer ist als hier.
Habe vereinbart, dass ich um 12 wieder an der Rezeption bin,
damit mich Yorgo in den Hafen bringt. Im Hafen ist es dann sehr warm, nicht so windig wie vor einem Jahr. Die Rückenschmerzen sind nun so arg, dass ich kaum noch aufrecht gehen kann. Fähre kommt um 12:50 und um 13:05 legen wir schon ab, es sind noch sehr viele Leute an Land gegangen, ich setze mich auf die rechte Seite, eigentlich sollte die Sonne - sobald wir durch die Meeresenge zwischen Paros durch sind - auf dieser Seite stehen. SantoriniErkläre einem Franzosen mit Kamera, dass er auf der falschen Seite der Fähre steht, falls er Fotos von Santorini machen will und sorge dann dafür, dass ich als einer der Ersten aussteigen kann. Finde Irineos sehr schnell und wir beeilen uns zum Auto, 35 Polizisten haben Santorini vorige Woche verlassen, unklar, ob die Kreuzung oben geregelt ist. Sie ist geregelt, wir kommen fast ohne Verzögerung auf die Straße nach Emporio und weiter nach Perissa.Ich bin wirklich der einzige Gast, sie sind nur 10 Minuten entfernt. Kaufe 2 Flaschen Mineralwasser und gehe zum Strand. Ganz unten an der Kirche hat das Lokal, wo ich gefüllte gegrillte Kalamari (eigentlich ist es ja immer nur 1 großer Tintenfisch) gegessen hab, geschlossen, die anderen Lokale sind von der Straße auf den Strand gezogen. Lese in der Nähe vom AquaBlue und geh dann ins Tranquilo - fast wie erwartet sind Sue und Adam da, die mich auf 1 Bier einladen, wir wollen uns um 21:30 im Mama's Food treffen (im Vorjahr haben sie mich dort eingeladen, weil ich vorvoriges Jahr bezahlt habe). Ich geh noch auf 2 Bier ins Dorians, bin ca. um 8 im Zimmer zum Duschen, da ist es für kurze Hosen schon fast zu kühl. Ich versuche mich weiter zu dehnen und geh um 21:15 dann Richtung Mama's Food. Sue und Adam sind schon da, wir bestellen Fava, Skordalia, Gigantes, Saganaki, Shrimp Saganaki und Kalamari und 1 Liter Wein, ein halber Liter kommt dann vom Haus (und wie hier üblich 3 Eis), ich zahle 65 Euro und um 23:30 gehen wir heim, sie wohnen in der Nähe, bleiben am Weg aber noch in einem Lokal um noch etwas zu trinken, ich will dehnen. |
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24. Tag: Donnerstag, 25. September
Gut geschlafen und die besseren Dehnungsübungen scheinen zu helfen (die Matratze ist auch besser, hätte in Naxos im Einzelbett schlafen sollen). Internetverbindung auch stabil, war gestern stundenlang mit VPN verbunden. Gehe um 08:30 los und bin um 09:00 in Perivolos vorm Santo Miramare, es ist windstill, kaum Wellen, schon jetzt ziemlich warm, werde mehr Wasser brauchen. Um 10 kommen dann mehr Leute, ab 12 wird es sogar recht voll, Rückenschmerzen sind heute deutlich besser geworden. Gehe auch hier - nachdem ich im klaren, warmen Wasser war - den Strand hinauf, die ungleichmäße Belastung tut mir aber nicht gut. Hole mir um 4 ein Mineralwasser (Minimarkt ist sehr teuer), bleibe bis ca. 18:30. Gehe ins Volcano und esse Tomatokeftedes und Lamm Kleftiko, Kellner weiss noch, dass ich (fast) immer Rosé-Wein trinke. Mit Trinkgeld zahle ich 37 Euro. Schau in die Beach-Bar: fast leer, geh also ins Tranquilo, wo ich Mike und Willy treffe. Mike will seine Bar am Strand eines der Großen Seen verkaufen und hier - gegenüber vom Dorians - eine Bar eröffnen. Geh noch auf 1 Bier ins Dorians, das jetzt fast voll ist, und hol mir am Heimweg um 00:30 aus Tradition einen Spinatstrudel. |
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25. Tag: Freitag, 26. September
Wache schon vor 7 auf, ich höre den Wind. Das Mineralwasser friert, als ich es in die Thermosflasche umfülle, dabei hab ich eh schon zurück gedreht. Informiere Irini, dass ich aufbreche, und bin schon um 08:10 am Strand. Da es windig ist, lese ich einfach auf einer Bank gleich hier, nach ½ 10 lässt der Wind nach, leg mich (gleich hier) an den Strand. Gehe um 2 ins Zimmer, um Wasser zu holen: Frische Handtücher, lege mich dann weiter hinauf in den ebenen Bereich, Irini schreibt, dass sie da war und dass sie am Sonntag nach Syros zu einem Arzt fahren, wegen Spyros jun. Wechsle dann nochmals (Schatten) den Platz, geh aber bald nach 5 ins Zimmer und dann ins Tranquilo, Sue und Adam sind hier, die anderen schon nach Perivolos. Gehe noch auf 1 Bier ins Dorians und dann treffe ich Mike und Willy vorm Volcano: Sie haben zu viel gegessen und überlegen, wohin sie gehen, ich esse im Volcano Tzatziki und gefüllten Tintenfisch, der Hauswein ist teuer (sehe ich erst heute), kostet daher mit ca. 10 Prozent Trinkgeld 38 Euro, Kellner hat mich am Strand gesehen, ich kann natürlich ihre Liegen nutzen. Ich bin exakt um 22:00 im Zimmer, will hier auch Joyn testen (Internet gut, normale Anbindung immer nur 1 Strich: Strand, Tranquilo, Zimmer), schlafe aber bald ein. |
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26. Tag: Samstag, 27. September
Gut geschlafen, stehe erst gegen 07:45 auf, es ist leicht bewölkt, nur leichter Wind, etwas kühl. Bin um 09:05 vorm Miramare, Wind hat doch etwas aufgefrischt, lässt aber bald nach. Glaube dann zuerst, dass ich den Kindle im Zimmer vergessen hab, finde ihn dann aber (knapp bevor ich zurück gehe) doch noch. Bin um 10:45 noch fast allein, melde mich dann von einigen Newslettern ab, weil ich diese Woche für einen meiner E-Mail-Accounts Benachrichtigungen am iPhone aktiviert habe. Gehe knapp nach 5 zurück, sehe Adam, Sue und Mike im Tranquilo, sage ihnen, dass ich nach dem Duschen zurück komme, kaufe vorm Duschen noch Mineralwasser.
Mike sagt mir nach dem Duschen, dass ich Dave und Kristina
verpasst habe und dass Dave nicht verstanden hat, warum Leo
sauer ist - vor ein paar Tagen waren alle bei Dave und
Kristina zum Grillen eingeladen, die waren dann aber gar
nicht da, sondern auf Anafi. Wir gehen ins Mama's Food und teilen uns Vor- und Hauptspeisen, Rechnung macht ca. 65 Euro aus, Adam erscheint es dann doch viel, dass jeder von uns 20 Euro zahlt, akzeptiert es aber dann doch. Lade Mike und Adam im Boem noch auf jeweils 1 Bier ein und bin um 23:30 im Zimmer, es weht ein kalter Wind. |
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27. Tag: Sonntag, 28. September
Habe gut geschlafen, es ist kühl, morgen soll es in der Früh vielleicht regnen. Bin um 9 am Strand, leicht bewölkt, leichter Wind. Lefti, der Junior-Chef vom Mama's Food, hat erzählt, dass sie nun streng kontrolliert werden und hohe Strafen riskieren, bei illegaler Beschäftigung, Ruhezeitverletzung, Rechnungen, die nicht im Computer erfasst werden etc. Mittags dann sehr warm, sehr schön, um 2 kommen Wolken, ziehen schnell vorbei, um 16:30 zieht es komplett zu, aber bis ich zu Hause bin, ist es schon wieder schön. Gehe auf 2 Bier ins Dorians, dann kurz ins Zimmer, dann geh ich nochmals Kalender für GW suchen, Sue und Adam sind inzwischen im Tranquilo. Mike geht es heute nicht gut, redet kaum (sehr ungewöhnlich) und geht bald. Lerne Popis Mann Pavlos kenn, sehr nett. Wir bleiben ziemlich lange, Popi und Pavlos sind (oder waren) Nachbarn von Irineos, kennen alle. Sue und Adam wollen noch ins Poseidon, ich esse gegrillten Oktopus (eher nichtssagend) und (guten) Melitzanosalata, bin dann um 00:30 im Zimmer, Spinatstrudel gab es keinen mehr. Gehe knapp vor 1 schauen, ob ich noch Gyros bekomme, hier ist aber um die Zeit schon (fast) alles zu. |
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28. Tag: Montag, 29. September
Wache schon vor 7 auf, stark bewölkt, stehe gegen 8 auf, wieder ziemliche Rückenschmerzen, Wetter besser, gehe zum Strand, setze mich auch ein Bankerl und beginne zu lesen. Um 10 zieht es dann komplett zu und um 11 beginnt es zu nieseln, geh zurück und setze mich in den überdachten Bereich vorm Apartment. Um 11:30 beginnt es richtig zu regnen, bearbeite meine E-Mails bis der Regen um 12:10 wieder aufhört. Gehe an den Strand in der Nähe vom Tranquilo, weil ich heute wahrscheinlich nicht ins Meer gehen werde. In der frischen Luft wird es schnell sehr warm, die Bewölkung wechselt laufend zwischen bewölkt - wolkenlos - stark bewölkt. Irini meldet sich: Sie kommen in der Nacht zurück, mit Spyros jun. ist alles ok, Irineos wird mich morgen zum Flughafen bringen.
Gehe nach 5 zurück, sehe Sue und Adam im Tranquilo,
sage, dass ich nach dem Duschen zurück komme. Erledige den Check-in, mit Flixbus warte ich noch. Treffe Sue, Adam und Popi (Penelope?) im Tranquilo, trinken nicht allzuviel, Sue und Adam sind ja später bei Popi eingeladen. Sie hat gestern mit Pavlos gesagt, dass sie eigentlich nur noch wegen ihrer Mutter auf Santorini sind (als Nachbarn von Irineos), sonst wären sie schon auf einer Insel, die nicht so überlaufen ist. Ich gehe dann ins Mama's Food und esse um 28 Euro Tzatziki, Saganaki und Pastitio (gefüllte Tomaten sind leider aus). Dorians ist voll, bekomme den letzten freien Tisch, trinke 2 Bier, zahle die Kreditkartenrechnung (bei free.at muss man ja einzahlen, wird nicht abgebucht) und treffe dann am Heimweg Mike - wir wollen uns morgen um 6 in der Beachbar treffen, bin um 22 Uhr im Zimmer. Schaue einen Film auf Joyn und um 11 will ich dann doch noch einen Gyros - sperrt aber gerade alles zu, daher hol ich mir einen Spinatstrudel, vor mir 3 Russinnen, die sich Schokokuchen gönnen. |
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29. Tag: Dienstag, 30. September
Gut geschlafen, wache aber trotzdem 2x auf und stehe um 07:30 auf um zu packen, bin nach ca. 15 Minuten fertig, Jean hab ich gestern schon entsorgt, Sonnenmilch und -öl sind fast leer, werde ich auch entsorgen. Es ist nur leicht bewölkt, fast windstill, sollte ein letzter schöner Tag werden. Bin schon um 08:25 am Strand, wieder dort, wo ich gestern war, weil ich wahrscheinlich eh nicht mehr ins Wasser gehen werde. Bin auf der Straße fast ganz allein und am Strand auch, es ist wolkenlos und es weht nur ein leichter Wind. Da es ziemlich warm wird, gehe ich knapp nach 2, als ich das Strandtuch wieder nach der Sonne ausrichte (was ich heuer nur selten gemacht habe), doch ins Wasser, hier halt glitschige Felsen, deshalb gehe ich ja normalerweise nach Perivolos - im Wasser sind kleine bunte Fische. Bleibe bis knapp nach 5, keine Rückenschmerzen. Packe, dusche und geh hinunter zum Felsen, wo ich heuer noch nicht war: Die Anlage ganz unten ist geschlossen. Warte bei einem (teuren) Bier in der Beachbar, ob Mike kommt: Nein, verabschiede mich daher im Volcano und bin knapp vor 7 im Zimmer, schreibe den heutigen Bericht und bereite mich auf die Abreise vor. Irineos holt mich - wie nicht anders zu erwarten - sehr pünktlich ab, ich geb ihm den Schlüssel und zahle 300 Euro, dann geht es - auch wie immer - über Pyrgos zum Flughafen, wo am Schalter schon sehr viele Leute warten. Werde wieder einmal auf Drogen und/oder Sprengstoff getestet, bin schon um ca. 20:30 am Gate, alle Steckdosen sind belegt, lade daher das iPhone mit meinem Powerpack auf, das hab ich eh nie gebraucht, weil ich den Kindle eh fast jeden Tag an der Steckdose aufgeladen habe, das Internet am Flughafen ist sehr gut, VPN funktioniert ohne Probleme. Flug ist dann sehr pünktlich und komplett voll, auch viele Nichtösterreicher, es gibt wieder nur Wasser und 1 Mozartkugel, ich hätte aber genug Punkte für ein Schnitzel, bin aber eh nicht hungrig. Während ich aufs Gepäck warte, buche ich um 34 Euro den Flixbus, der eh schon da ist und in den man ab Mitternacht einsteigen kann, nur sagt mir der Fahrer, dass ihm seine App sagt, dass mein Ticket nicht für diese Fahrt ist, ich zeige ihm, dass es für diese Fahrt ist, daher startet er seine App neu und dann passt mein Ticket doch. Buche dann auch gleich das Taxi per App, da wir aber 10 Minuten früher da sind, muss ich ca. 5 Minuten warten, mit Trinkgeld zahle ich dann 17 Euro und bin um ca. 02:50 in der Wohnung, packe tw. aus und mache ein Update aller Apple-Geräte und bin um ca. 04:00 im Bett. |
Kosten:
| Transport | 445,00 |
| Wohnen | 1.150,00 |
| Essen, Trinken | 1.110,00 |
| Gesamt | 2.705,00 |
| Wie im Vorjahr haben Essen & Trinken fast genau gleich viel gekostet wie das Wohnen, in Summe ca. 500 Euro mehr als 2024. |