Photogalerie (iPhone 13 mini)
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Prolog Ich habe vor einiger Zeit bei Hofer-Reisen ein Angebot für eine Südsee-Kreuzfahrt gesehen und das GW vorgeschlagen und GW will dann Ende 2025 - für mich etwas überraschend - schon im Februar 2026 dort hin.Ich hatte eher mit Spätherbst oder April/Mai geplant, aber sollte auch kein Problem sein, auch wenn es noch (Ende der) Regenzeit ist. Wir buchen daher dann bei SZ die Kreuzfahrt auf der Paul Gauguin von 31. Jänner bis 7. Februar von Papeete (Tahiti) über Huahine, Raiatea, Motu Mahana (Tahaa) und Bora Bora nach Moorea und zurück nach Papeete. Von Papeete geht es dann am 7. Februar zurück nach Moorea (dort bereits auszusteigen, war nicht möglich), wo wir bis 15. Februar im Hotel Hilton Moorea Lagoon bleiben werden. Aufgrund der Flüge sind wir danach noch eine Nacht im Maitai Express Tahiti und vor der Kreuzfahrt 3 Nächte in Papeete im Intercontinental Tahiti Resort. Da es unklar bleibt, ob wir beim Zwischenstopp in Los Angeles ein ESTA brauchen, machen wir es sicherheitshalber (ca. 35 Euro, 2 Jahre gültig). Auf meinem iPhone 13 mini taucht der „Weiter“-Button nicht auf, kann das Formular daher erst am nächsten Tag (als mir das verdächtig vorkommt), am MacBook fertig ausfüllen - das interaktive Formular warnt mich dann, ob ich meinen Kuba-Besuch vor einigen Jahren wirklich angeben will, das ESTA wird dann aber bewilligt. Die Unterlagen (Voucher für die Hotels und die Info zum Schiff) hole ich mir am 26. bei SZ ab. Doppelbuchstaben (wie in Papeete, Moorea, Tahaa, …) werden oft getrennt gesprochen, z. B. Pape'ete. In der Sprache gibt es weniger Konsonanten als bei uns, nur b, f, g, h, k, m, n, p, r (l), t und v. Wichtige Begriffe sind:
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Tag 0: Dienstag, 27. Jänner
Wie immer, wenn ich aufstehen muss, schlafe ich schlecht: Bin um 00:50,
um 03:20 und um 04:30 munter. Bis Wien alles Ok, dann wartet der Zug am Hauptbahnhof in Wien auf Zugpersonal (vermutlich Catering) und da das zuerst nicht klar ist, wie lange es dauert (zuerst 5, dann nochmals 5, dann 17), werde ich etwas unruhig, es geht sich dann aber doch gut aus. Treffe GW in der Nähe des Gateways, Flug geht pünktlich, habe auf allen Flügen den Platz neben GW. Trinken in Paris dann ein paar Bier (GW natürlich mehr als ich) das Einsteigen verzögert sich dann schon und der Abflug auch, die Maschine ist sehr voll. In Los Angeles (habe 2 Filme geschaut und dann gedöst) müssen wir einreisen und dann durch die Security-Kontrolle gleich wieder ausreisen, im Flugzeug sitzt dann wieder derselbe Mann neben mir. Schaue wieder 2 Filme, restliche Zeit dösen. |
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1. Tag: Mittwoch, 28. Jänner
TahitiGepäckausgabe relativ zügig, sind per Taxi schon um ca. 7 im Hotel, können uns umziehen und die Koffer abgeben, Zimmer soll gegen 12 fertig sein, WLAN-Gastzugang bekommen wir auch gleich.Die Anlage ist schön, hat aber keinen echten Strand, legen uns zum Pool, schon um 8 sehr heiß und schwül. Als wir gegen Mittag das Zimmer beziehen, beginnt es zu regnen, dauert aber nicht lange, döse dann wieder am Strand, trinken 2 teure Bier (GW dann natürlich noch eines): Er war schon bei einem Supermarkt in der Nähe und hat Bier und Wein gekauft: auch teurer als z.B. in Spanien. Als ich von der Bar zum Liegestuhl zurück komme, ist schon alles weg geräumt: Liegestühle und Sonnenschirm in Schutzhülle, e-Book-Reader, Sonnenmilch und Strandtuch weggeräumt, bekomme ich natürlich wieder, leg mich etwas weiter, aber um 18 Uhr wird alles eingepackt. Gehe duschen, GW kommt auch bald, wollen in ein kleines Lokal in der Nähe. Gehen viel zu weit (aber auch nur ca. 20 Minuten), finden es nicht, daher zurück ins Hotel und dort ohne nach dem Preis zu fragen zum Buffet, kostet dann mit 2 großen Bieren und etwas Trinkgeld 23.000, also fast 200 Euro. Trinken noch 1 Glas Rotwein und gehen bald schlafen. |
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2. Tag: Donnerstag, 29. Jänner
Wache um ca. 1 Uhr auf, leicht verschnupft, schlafe dann bis ca. 6 weiter, gehe um 7 duschen, schreibe am Bericht, GW steht um 8 auf. Am Weg zum Frühstück reservieren wir den Shuttle-Bus für 11 und retour für 16:30. Esse Eier, Pommes, Rösti, Omelette und dann noch Obst. Spielen dann 4-Gewinnt am Balkon und fahren dann zusammen mit einem älteren amerikanischen Paar in die Stadt. Die Fahrerin sagt gleich, dass wir auch schon um 14:30 mit zurück fahren können, dass Tahiti teuer ist, aber dass die anderen Inseln noch teurer seien. Die Markthalle und das Einkaufszentrum sind enttäuschend, trinken je 2 Bier und fahren um 14:30 retour, gehen dann mit 2 Bier an den Pool und um 6 an die Bar, wo GW 2 Bier und ich einen Gin-Gurke und 1 Bier trinke, bin knapp nach 8 im Zimmer, GW um 20:30. Wir spielen 4-Gewinnt und trinken den Wein aus, gehe nach 22 Uhr schlafen. |
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3. Tag: Freitag, 30. Jänner
Schlafe nicht gut, Nase ist zu, GW schnarcht und meine Ohrstöpsel können das nicht mehr komplett wegfiltern. Gehe nach 7 auf die Terrasse, lese alle Webex-Nachrichten und schreibe am Bericht, heute wollen wir u. U. mit einem Mietauto zum Maui-Beach auf der anderen Inselhäfte. GW installiert die entsprechende App, muss Fotos vom Führerschein hochladen und auch bei der Kreditkarte eine Freischaltung durchführen, funktioniert leider (auch nach 1 Stunde) nicht, weil heute die Daten nicht verifiziert werden können. Gehen daher zum Supermarkt und kaufen Wein und Bier, am Pool heute viel los, legen uns zur „Bucht“. Um 16 Uhr beginnt es leicht zu nieseln, bleiben aber bis 18 Uhr, gehen dann ins Zimmer, GW trinkt sein 3. kleine Bier (ich hatte 1 am Pool, nun Rotwein). |
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4. Tag: Samstag, 31. Jänner
Packe noch vor dem Frühstück, zahle dann ca. 305 Euro, geben das Gepäck ab und legen uns ans Wasser, es beginnt bald zu nieseln und dann schüttet es. Lese dann in den Unterlagen, dass wir noch ein Gesundheitsformular ausfüllen müssen, wo wir beide bestätigen, dass wir keine rinnende Nase haben. Taxi bringt uns um ½ 3 um 22 Euro zum Schiff, zuerst geben wir das Gepäck auf, dann warten wir auf den Pre-Checkin und an Bord findet dann der Checkin statt. Reservieren für 19 Uhr das Abendessen im „Grill“, suchen dann lange nach einer Steckdose in der Kabine: ohne meinen Spezialstecker wären wir anscheinend aufgeschmissen: erst 2 Tage später zeigt uns unser Kabinenstewart, wo sie sich verstecken. GW muss zur Rezeption, weil sein Foto nicht gut geworden ist (wir ja jedesmal kontrolliert, wenn man von Bord oder an Bord geht). Bier, Wein und Mixgetränke sind gratis, Brände (und Red Bull) kosten aber. Das Abendessen ist sehr gut, GW isst sogar eine Art Thunfisch-Tatar, danach laut seiner Aussage das beste Hühnchen, das er je gegessen hat, ich hatte gebackene Garnelen und dann Meeresfrüchte. Dazu trinken wir mehrere Gläser Chardonnay. Trinken dann noch an einer Bar etwas, wenig los, kein Party-Schiff. |
Huahine5. Tag: Sonntag, 1. Februar
Es geht mir etwas besser, noch seltsame Stimme, aber kaum Sekret und kaum Husten. Esse eine Kleinigkeit zum Frühstück (zu früh für GW).
Gehe zur Rezeption: 100-Euro-Scheine kann man in kleinere
wechseln, aber nicht jetzt, Ausflugsteam erst ab 9, warte:
Die Buchungen per App zählen gar nicht, den Ausflug
mit dem Katamaran gibt es gar nicht und der zu den Rochen
ist ausgebucht, da gibt es aber eine Alternative. Buchen dann den Ersatzausflug zu den Mantas und fahren dann gleich zur Insel, bleiben ½ Stunde am kleinen Strand, dann zurück an Bord: Tolles Mittagessen mit Sashimi, dem lokalen Ceviche (Poisson Cru bzw. 'Ota 'ika: Roher Thunfisch mit Zwiebel, Gurken und Karotten mit Limetten „gegart“ und dann mit Kokosnussmilch abgerundet) und dann noch polynesischen Spezialitäten, dann bis ca. 17:45 noch einige Gin-Tonic und Vodka-Sprite. Das „Grill“ ist ausreserviert, hat dasselbe Menü wie gestern, aber zumindest auf der Warteliste stehen wir - vielleicht doch ein anderes Restaurant? Im Restaurant auf unserem Deck ist auch alles ausreserviert, müssen ins Hauptrestaurant, wo wir an einen großen Tisch gesetzt werden, wo außer uns (aber direkt neben uns) nur ein Paar aus Kanada sitzt, das sehr viel reist. Das Grill ist schon zu, also morgen reservieren, trinken dann an der Bar im Heck noch etwas, schon vor 23 Uhr in der Kabine. |
Raiatea6. Tag: Montag, 2. Februar
Bei offener Tür geschlafen, um 07:45 schon sehr heiß am Balkon. Sinusitis wieder schlimmer. Mache Update beim iPhone und später beim iPad. Am Hafen gibt es leider keine Boote zu den kleinen Inseln (Motu), GW kauft sich ein T-Shirt, dann gehen wir wieder an Bord aufs Pooldeck. Mittags (Motto: Griechenland) esse ich 2 Teller mit Oktopussalat, Tintenfischsalat und Sashimi vom Thun- und vom Butterfisch. Trinke etwas weniger Bier und Gin-Tonic bzw. Vodka-Sprite als gestern, bleibe bis 18 Uhr, Sinusitis hat sich verschlechtert, leg mich gleich nach dem Duschen ins Bett, GW bringt mir nach 21 Uhr noch das erbetene Gin-Tonic. Den Kühlschrank haben wir inzwischen ausgeräumt um mehr Platz für Bier zu haben. |
Taha'a7. Tag: Dienstag, 3. Februar
Relativ gut geschlafen, stehe nach 8 auf, zur Privatinsel (ein Motu) geht es erst um 10:15, schreibe daher den gestrigen (Kurz-)Bericht auf dem Balkon. Haben eine Bestätigung bekommen, dass wir heute doch wieder im Grill essen können. Sind um 10 unten, fahren um 10:15 los: Südsee, wie man sie erwartet und Drinks und Essen - echt toll, bleiben bis 15:15 und sind dann noch bis nach 17 Uhr an Deck, mir geht es heute besser. Laufen schon vor 18 Uhr aus, war zwar windig, aber ein toller Tag! Essen im Grill beide zuerst den Thunfisch, dann den Gurkensalat, GW gegrillten Fisch und ich dann wieder Meeresfrüchte, gehe dann bald ins Zimmer, abends geht es mir immer schlechter als tagsüber. |
Bora Bora8. Tag: Mittwoch, 4. Februar
Stehen um 07:30 auf, in der Bucht liegt auch ein Schiff von Phoenix-Reisen aus Köln. Wir haben uns nicht um eine Schnorchelausrüstung gekümmert, ⅓ der Leute hat eigene mit, ⅓ eine Ausrüstung vom Schiff und ⅓ hat nichts mit. Erster Stopp ist ein Platz mit Haien und Rochen, wo man aber Schuhe im seichten Wasser anziehen soll: Haie soll man nicht angreifen, Mantas nur von oben streicheln. Sehen ca. 20 Schwarzspitzenriffhaie und Zitronenhaie (bis ca. 1 Meter groß) und etwa 10 Rochen (Durchmesser ca. ¾ Meter), kommen alle sehr nah, schwimmen zwischen uns. Nächster Stopp ist bei einem Korallengarten, wo man nicht tauchen soll, weil es Steinfische gibt. Weiter geht es in eine große, seicht Bucht, wo wir im Wasser stehend Bananenbrot und Obst bekommen. Zurück an Bord esse ich Meeresschnecken, Riesengarnelen und etwas Sushi, dann bis knapp nach 5 (mit nur wenig Alkohol) an Deck. Sind heute im Veranda, dem nobelsten Restaurant, esse zuerst den rohen, marinierten Fisch, dann eine sehr gute Pilzsuppe (mit Fisch?) und als Hauptspeise Hummerschwanz, sehr gut, beim Nachtisch vertun sie sich, kein Problem. Gehen dann erstmals zu einer Show mit polynesischen Tänzern, dann noch kurz in 2 Bars, früh im Bett. |
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9. Tag: Donnerstag, 5. Februar
Stehen erst gegen 9 auf, Nase ist zu, leichter Husten. Wollen mit dem ersten Schiff um 10:15 hinüber auf die Hauptinsel (Motu bedeutet flache Insel) und von dort per Shuttle weiter zum Strand. Es liegt wieder ein Schiff neben uns, eines von Silversea Cruises, etwas größer als wir. Den Bericht schreibe ich nun lokal und kopiere ihn erst dann mit scp, weil es mit der VPN-Verbindung manchmal Probleme gibt. GW geht noch zum Frühstück, dann sind wir knapp nach 10 unten. Beim Einsteigen werden wir gefragt, ob wir zum Strand wollen - anscheinend doch ein direkter Transport. Tenderboot dreht dann noch um, weil einige die Frage, ob wir zum Strand wollen, wohl nicht richtig verstanden haben. Strand ist sehr schön, bleiben dort bis zum Mittagstransfer, wieder Meeresfrüchte an Bord und dann beginnt es kurz zu schütten, danach (mit wenig Alkohol) bis 18 Uhr am Pool, GW will nicht essen gehen, ich hab auch keinen Hunger, später noch in eine Bar? In Österreich ist das Wetter noch immer so mies wie bei der Abfahrt: immer maximal im einstelligen Bereich, keine Sonne. |
Moorea10. Tag: Freitag, 6. Februar
Verlassen das Schiff in Moorea nicht, weil wir ja noch eine ganze Woche hier sein werden, GW steht erst mittags auf. Lass mich im Grill auf die Warteliste setzen, komm nicht dran, daher dann ins große Restaurant, wo GW dann nachkommt, als er hört, dass ich einen 2er-Tisch habe. Beginnen Geld zu verteilen (unsere 4 Haupt-Bar-Männer), trinken ziemlich viel (erstmals fast zu viel) und beschließen dann, dass wir auch noch je 50 Euro für die allgemeine Kasse spenden. |
Tahiti11. Tag: Samstag, 7. Februar
Stehen um 07:30 auf, knapp vor 8 kommt die Meldung, dass wir die Kabinen um 8 verlassen müssen, das bringt unseren Plan etwas durcheinander. Schiff ist sehr nahe beim Fährterminal, das Gepäck steht aber in der anderen Richtung. Ticket kostet dann 1.000 XPF (ca. 8 Euro), wir müssen 1 Stunde auf die Abfahrt warten und knapp vorm Hafen kommt dann eine Durchsage, dass es ein Problem gibt. MooreaNehmen ein Taxi um 4.800 zum Hotel, Fahrerin macht uns auf Bankomat aufmerksam, nimmt weder meine noch GWs Bankomatkarte, aber dann GWs Kreditkarte.
Im Hotel finden sie unsere Reservierung zuerst nicht
und dann sagen sie, dass sie storniert worden sei, aber
immerhin sind sie nicht ausgebucht und akzeptieren
unseren Voucher. Geht aber schnell vorbei, trinken Bier (ca. 9 Euro), bekommen dann unser Zimmer direkt an der Hauptstraße. Strand ist nicht berauschend, gehe schauen, ob es in der Nähe etwas gibt: ein kleines Restaurant ist gleich nebenan, weiter unten gibt es einen schönen öffentlichen Strand, wo es am Tag auch eine Art Food Trucks gibt. GW hat am Nachmittag schon einen Hamburger gegessen, ich hab noch keinen Hunger. Wollen um 19 Uhr einmal schauen, was wir noch finden … Gehen bei Dämmerung bis zum öffentlichen Strand, Food-Truck hat schon zu, die beiden anderen finden wir nicht und das Lokal, in dem ich war, scheint schon zu zu haben, ist zwar noch Licht, reagiert aber niemand auf uns, daher trinken wir dann im Hotel noch je 2 Bier, sind gegen 22 Uhr im Zimmer. |
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12. Tag: Sonntag, 8. Februar
Straßenlärm hab ich keinen mitbekommen, Polster vollgeblutet, Sinusitis scheint abgeheilt zu sein, dafür ein leichter Hexenschuß. Frage an der Rezeption, was die Aufzahlung auf Halbpension kostet: umgerechnet ca. 75 Euro pro Person, es gibt aber Gratis-Shuttles zu einigen Lokalen in der Nähe. Esse ein Omelette und trinke frischen Mangosaft, GW liegt noch im Bett, Zimmermädchen fragt dann schon. Treffe GW um ca. 12, er ist vom Fitness-Center enttäscht, da funktioniert fast gar nichts und es konnte auch nicht repariert werden. Um 15 Uhr beginnt es zu regnen, muss den Kindle aber sowieso aufladen gehen, schreibe am Bericht und dann ist der Regen auch schon fast vorbei. GW will heute nicht unbedingt zum Essen gehen, ich muss auch nicht, bin das Frühstücken ja nicht gewohnt. Hab überall Wasserbläschen, Haut wird sich also bald schälen.
Gehen nach 16 Uhr los, um beim Nachbarn etwas zu trinken:
Heute geschlossen, gehen daher zum öffentlichen Strand,
wo heute viel los ist: Nur das Eisgeschäft ist offen,
der (günstige) Food-Truck (North Shore Poke Bar) hat
bis 22. März zu, schade. Trinken je 2 Bier im Hotel, GW dann noch ein Campari Soda während ich um 20 Uhr duschen gehe. Spielen dann 4-Gewinnt (leider verliere ich einen Stein) während wir den Wein austrinken. |
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13. Tag: Montag, 9. Februar
Als ich um 08:30 zum Frühstück will (hab bis ca. 6 Uhr gut geschlafen, dann nur mehr gedöst und meine Webex-Nachrichten gecheckt), beginnt es gerade ordentlich zu regnen. Gehe gegen 9 zum Frühstück und esse Fisch mit Erdäpfel, als ich um 09:15 zurück bin, ist GW auch schon aufgestanden. Gehe mittags dann schnorcheln, sind zwar nicht sehr viele Fischarten, aber dafür, dass es nur die Korallen in der Lagune sind, passt es. GW konnte seine Bankgeschäfte erledigen, im Fitness-Center gab es wohl keine Verbesserung, er trinkt schon sein erstes Bier. Um 16 Uhr schauen wir, ob nebenan geöffnet ist: rührt sich nix, am Strand auch nur das Eisshop geöffnet, das eine Lokal soll morgen offen haben - aber stimmt ja bisher nie. Treffen dann nebenan einen Mieter, der ruft den Chef: Erst morgen offen von 11:30 bis 15:00, außer es ist um 14 Uhr niemand da, dann nur bis 14 Uhr. Strandbar ist auch zu, müssen in den Barbereich des Hauptrestaurants, wo wir in der Happy Hour 2 Long Island Ice(d) Teas bzw. 2 Tequila Sunrise trinken, gefolgt von 4 großen Bieren (GW) bzw. 2 großen und 1 kleinen Bier (ich). Bin um 20:45 im Zimmer, GW muss noch sein letztes Bier trinken und kommt erst um ca. 21:20, er hat die Kellner quasi beschuldigt mir 1 Bier zu viel berechnet zu haben - war aber sein 4. Bier. Spielen mit den beiden kleinen Bieren im Zimmer noch 4-Gewinnt. |
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14. Tag: Dienstag, 10. Februar
Nach 6 ist es auf der Straße doch ziemlich laut, aber Ok, bin da sowieso munter, schlafe hier aber insgesamt länger als zu Hause. Stehe um 8 auf, eigentlich kein Hunger, werde mich wieder zum Frühstück zwingen. Lese wieder die Webex-Nachrichten und korrigiere den Reisebericht, repariere das WC und gehe gegen 9 zum Frühstück. Wetter bleibt gut, gehe schnorcheln, lese, wir schauen wieder, ob etwas offen hat - nein. Gehen zur Happy Hour und spielen dann wieder 4-Gewinnt mit 2 Flaschen Wein. |
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15. Tag: Mittwoch, 11. Februar
Es ist windiger, dafür noch weniger Wolken, GW versucht einen Ausflug zu buchen, Schalter nicht besetzt, keiner weiss, wann er wieder besetzt sein wird. Lese, schnorchle, GW schafft es dann doch den Ausflug um 22.000 für morgen zu buchen, anscheinend müssen wir da ein kleines Boot selbst steuern. Am Abend Happy Hour, dann schauen wir wieder hinaus, wieder nix, haben wohl alle nur mittags offen, spielen wieder 4-Gewinnt mit der letzten Flasche Wein. |
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16. Tag: Donnerstag, 12. Februar
Wieder windig, bin um 08:45 vom Früstück zurück, keinen Appetit, nur ein Omelette gegessen. War um 04:45 munter und konnte dann nicht mehr richtig einschlafen, Straßenlärm war auch mehr. So lange wie wir bleibt niemand, alle, die mit uns gekommen sind, sind schon weg. Ausflug soll um 13:15 starten, werde Flossen und Schnorchel von hier mitnehmen. Werden pünktlich abgeholt, sehen, dass die Lokale mittags alle offen haben und dass es auf der westlichen Halbinsel viel mehr Lokale und Supermärkte gibt. Wir müssen dann mit unserem 5-PS-Boot selbst fahren, der Guide fährt mit einem kleinen 10-PS-Boot voraus. Beim ersten Halt besuchen uns 3 Haie und 2 sehr zutrauliche Mantas, dort gibt es auch viele bunte Fische. Beim 2. Stopp bekommen wir je ein Sprite und eine aufgeschnittene Ananas, dann geht es (mit kleinen Umwegen) zurück, nicht aufregend, hat aber gepasst. Auf der Rückfahrt ins Hotel halten wir noch und kaufen 2 Flaschen Wein. Am Strand bittet dann eine Amerikanerin darum, dass Leute in den Pool steigen und ihrem kleinen Bruder zuwinken, mache ich mit. Dann noch Happy Hour mit je 2 Drinks (wie immer mit sehr wenig Alkohol), bin um 18:15 im Zimmer GW kommt um 18:30. Wetter nun durch mehr Wind sehr angenehm. Spielen 4-Gewinnt, trinken Radler, Bier und Wein, gehe bald schlafen, GW nur 1 Glas Wein nach mir. |
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17. Tag: Freitag, 13. Februar
Gut und lang geschlafen, gehe um ca. ½8 zum Frühstück: Nur Fisch und Röstis, dazu 3 Glas Mineralwasser und 1 Glas Orangensaft. Gehen um 12 ins kleine Lokal Tiki Ata nebenan (das andere hat auch geöffnet): Eigentlich gibt es Bier nur zum Essen, da sie keine Barlizenz haben. Zwischen den Tischen im Wasser schwimmt ein Rochen, dann sehe ich das Thunfisch-Tatar und bestelle es, von den 4 Bieren berechnen sie uns irrtümlich nur 3, Trinkgeld wollen sie eigentlich auch nicht. Junior-Chef (sehr sympatisch) sagt dann, dass sie hier leider Schweizer Preise, aber kein Schweizer Einkommen haben, werden morgen wieder hinschauen. Dann bis 5 am Strand, überall Wasserbläschen, werde mich also schälen. Happy Hour mit je 2 Drinks und noch je ein (zu warmes) Bier, dann Regen und an unserem Pool wieder kein Licht, gehe zur Rezeption: Licht kommt nach 3 Minuten. Spielen 4-Gewinnt, es regnet, gehe bald schlafen. |
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18. Tag: Samstag, 14. Februar
In der Nacht hat es ordentlich geschüttet, auch am Vormittag regnet es 5 Minuten lang, gehen mittags wieder ins Tiki Ata, der Rochen schaut auch wieder vorbei. GW muss dann seine 2 Bier am Strand nicht zahlen, weil die Kassa schon geschlossen ist. Trinken unsere Happy Hour Drinks und dann noch je ein Bier, im Zimmer trinken wir dann alles aus, was wir haben. |
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19. Tag: Sonntag, 15. Februar
Sehr viel los beim Frühstück, auch viele Einheimische, man muss relativ lange auf einen Tisch warten, dafür gibt es mehr Auswahl, u. a. auch den rohen Fisch und Muschel-Curry. Bin knapp nach 9 wieder im Zimmer, GW schläft wie immer noch, werde packen, wenn er zum Frühstück geht. Lassen etwas für das Zimmermädchen zurück und checken um 11 Uhr aus, zahle etwas über 100.000 XPF (ca. 875 Euro) und dann werden wir auch schon aus dem WLAN geworfen. GW versucht ein Taxi zu organisieren, wieder sehr umständlich, die Concierge scheint sich - wie sich schon mehrfach gezeigt hat - nicht sehr gut auszukennen. Aber um 12:30 soll dann eines kommen, in dem man mit Kreditkarte zahlen kann. Wir bekommen dann noch einen WLAN-Gastzugang und werden pünktlich abgeholt, Taxi kostet mit Trinkgeld 4.500, man kann zwar mit Karte zahlen, dazu muss der Betrag aber in Euro umgerechnet werden und GW muss auch seine E-Mail-Adresse eingeben. Fähre ist dann schon da, kostet wieder 1.000 pro Person, legt mit leichter Verspätung ab. TahitiDas Hotel Maitai Express ist nur wenige Meter vom Fähr-Terminal entfernt, wir müssen noch 300 XPF Steuern zahlen, werden gefragt, ob wir ein Zimmer mit separaten Betten wollen, bekommen dann doch wieder eines mit einem Doppelbett.Taxi für morgen lassen wir uns auch gleich bestellen. Gehen in Richtung Markthalle: Alles zu, sehen aber viele Bars in der Gegend. Trinken je 1 Bier in einer Kegel-Bar, gehen dann in den Hafen, wo die Europa 2 liegt, trinken ein paar Bier - mir steht es dann aber an, daher gehe ich um 20:15 ins Zimmer, GW noch in die Bar gleich gegenüber, in der wir in den ersten Tagen waren und wo ich mir wahrscheinlich die Sinusitis geholt habe. Er kommt rekativ bald, da er auch Hendl gegessen hat, hat er die letzten 1.000 nicht verbraucht. |
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20. Tag: Montag, 16. Februar
Wache gegen 3 auf, döse dann weiter bis 6, nur kurz warmes Wasser beim Duschen. Sind pünktlich um 7 unten, im Taxi sind auch schon 2 Frauen auch aus dem Hotel, kostet dann 1.000 pro Person und statt dass wir 1.000 und 10 Euro geben, geben wir 20 Euro und haben nun noch immer 1.000 XPF. Sind so ziemlich die letzten Gäste, die einchecken, daher auch getrennte Sitzplätze (ich hab ja keinen reserviert). Sicherheitskontrolle dauert dann ewig (mehrere große Flieger, nur 3 Scanner), aber WG hat dann doch noch Zeit um für die letzten 1.000 einen Kaffee zu kaufen.
Flug hat dann ca. 45 Minuten Verspätung,
verläuft bis auf die Landung in Los
Angeles ohne Probleme, auch das WLAN funktioniert
automatisch (passkeys). |
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21. Tag: Dienstag, 17. Februar Flug verläuft ohne Probleme, schaue mehrere Filme, döse etwas, schlafen geht nicht. Zwischen dem Aussteigen und dem Boarding liegen nun aber über 3 Stunden vor uns, setzen uns in ein kleines Lokal und beginnen einmal mit je 2 Bier. Wird etwas (aber nicht viel) mehr, Boarding verspätet sich etwas, Abflug aber ziemlich pünktlich. Weil der Notausstieg nicht leer bleiben darf, bekommen wir die Plätze mit mehr Beinfreiheit, werden auch gefragt, wo wir waren. Flug landet pünktlich, Gepäck kommt sehr schnell, der (heute günstige) Direktzug nach Graz geht sich aber nicht mehr aus, verabschiede mich um 23:15 von GW, der ein Taxi nimmt, und buche um 28 Euro den Flixbus zum Murpark. Als ich die WLAN-Verbindung herstelle, wird auch VPN automatisch wieder aktiviert, aktualisiere den Reisebericht. Da der Bus sehr schnell unterwgs ist, ändere ich noch die Abholzeit in der Taxi-App, wartet dann schon, mit ordentlich Trinkgeld zahle ich 18 Euro und bin kurz vor ¾3 in meiner Wohnung. |
| Gesamtkosten | 11.620,-- |
|---|---|
| Flüge | 2.030,-- |
| Kreuzfahrt | 4.565,-- |
| Trinkgeld | 120,-- |
| Hotels | 3.940,-- |
| Aufenthalt | 860,-- |
| Transport | 105,-- |